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Chimärismusanalyse

Bei der Chimärismus-Analyse findet eine quantitative Messung der Spender- und Empfänger-Leukozyten im Blut oder Knochenmark nach einer allogenen Stammzelltransplantation statt.

Neben dem gesamten genetischen Material von Knochenmark- oder Blut kann auch die DNA aus CD3-aktiven Zellen (als selektionierte Zellfraktion) untersucht werden.

Anforderungsbogen Chimärismusanalyse

Hinweis zur Molekulargenetischen Untersuchung zur Chimärismusanalyse in CD3-aktiven Zellen aus heparinisiertem Blut oder Knochenmark:

  1. Separation/ Anreicherung intakter CD3-positiver Zellen
  2. Separation genomischer DNA aus dieser separierten Zellsuspension
  3. Chimärismusanalyse durch Vergleich informativer Mikrosatellitenmarker

Informativ heißt: Spender und Empfänger haben ein gut unterscheidbares Bandenmuster bei der Mikrosatellitenanalyse, dies muss vor der Transplantation ausgetestet werden

Die CD3-Selektion erfolgt auf Basis einer Antigen-Antikörper-Reaktion (Dynabeads, Dynal). Es folgt eine DNA-Präparation. Diese Prozedur erfordert zwingend intakte Zellen (Antikoagulanz: Heparin), die zu dieser Antigen-Antikörper-Reaktion noch fähig sind. 

Deshalb müssen die CD3-Untersuchungen unmittelbar nach der Blutentnahme spätestens aber am nächsten Morgen (Lagerung bei 4°C) erfolgen. 

Ein Probeneingang nach 12 Uhr bedarf deshalb der vorherigen Absprache mit dem Labor. 

Ansprechpartner: 

Dr. rer. nat. Christiane Gläser

wissenschaftliche Mitarbeiterin (Arbeitsgruppenleiterin) 

Tel.: 0049 (0) 345 557-4296

E-Mail: christiane.glaeser(at)medizin.uni-halle.de

Dr. rer. nat. Monika Hagemann

wissenschaftliche Mitarbeiterin 

Tel.: 0049 (0) 345 557-4536

E-Mail: monika.hagemann(at)medizin.uni-halle.de