Notfälle
Blutspende
Karriere
Presse
Forschung
Lehre
Patienten
Zuweiser

Methodisches Kursangebot

1. Einführung in Studiendesigns (2 h):
Die Doktoranden werden mit den wichtigsten klinischen und epidemiologischen Studiendesigns anhand realer Beispielstudien vertraut gemacht, insbesondere (randomisierte) klinische Studien, Kohorten- und Fall-Kontroll-Studien sowie Querschnitts-Studien. Sie werden damit befähigt das für ihre Fragestellung angemessene Studiendesign zu wählen.

2. Beschreibende Statistik, Effektmaße (2 h):
Es werden die wichtigsten Effektmaße vorgestellt und dabei die Vor- und Nachteile absoluter und relativer Effektmaße diskutiert. Dies ist die Grundlage für eine angemessen Analyse der Daten und der korrekten Darstellung und Interpretation der Ergebnisse.

3. Konfidenzintervalle, statistische Tests, p-Werte, multiples Testen (2 h):
In dieser Lehreinheit werden die wichtigsten Kenntnisse zu Konfidenzintervallen vermittelt. Dies ist unabdingbare Voraussetzung für eine angemessene Darstellung und Interpretation von Ergebnissen der empirischen klinischen Forschung. Es werden auch die wichtigsten statistischen Tests mit konkreten medizinischen Anwendungsbeispielen vorgestellt. Zentraler Punkt ist dabei der Umgang mit p-Werten, insbesondere das Problem des multiplen Testens.

4. Regressionsanalysen, Confounding (2 h):
Die Doktoranden werden mit dem Problem des Counfoundings in Beobachtungsstudien sowie den möglichen Analysemethoden vertraut gemacht. Dabei werden Stratifizierung, Standardisierung und schwerpunktmäßig Regressionsmethoden vorgestellt.

5. Fallzahlplanung (2 h):
Die Grundlagen der Fallzahlplanung werden für t-Test, Chi-Quadrat-Test und Log-Rank-Test eingeführt. Darüber hinaus werden Fallzahlplanungen für Konfidenzintervalle und Faustregeln für Regressionsmodelle vorgestellt.

6. Ergebnisdarstellung (2 h):
Im Rahmen dieser Lehreinheit werden die Kenntnisse in den vorhergehenden Lehreinheiten wiederholt und in Übungen zur angemessenen Darstellung von Analyseergebnissen und deren klinische Interpretation angewendet.