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Herzschonende Brustbestrahlung in Atemanhaltetechnik

Die Bestrahlung von linksseitigem Mammakarzinom in Zangentechnik (mit schräg opponierenden Gegenfeldern) kann bei ungünstigen anatomischen Verhältnissen zu einer relevanten Strahlenbelastung des Herzens führen. In solchen Fällen kann man das Herz mit Hilfe der intensitätsmodulierten Bestrahlungstechnik (IMRT) entlasten. Eine einfache Alternative dazu ist die Bestrahlung der Zangenfelder in Atemanhaltetechnik nach tiefer Einatmung ("Deep Inspiration Breathhold" DIBH). Beim tiefen Einatmen vergrößert sich das Volumen der Lunge. Das Herz wird durch die Absenkung des Zwerchfells in Richtung Bauchhöhle gezogen. Gleichzeitig vergrößert sich durch die Weitung des Brustkorbs der Abstand zwischen Thoraxwand und Herz, so dass das Herz aus dem Bestrahlungsfeld herausgedrückt wird. Ein willkommener Nebeneffekt dieser Methode ist die bessere Schonung der ipsilateralen Lunge.

In der Klinik für Strahlentherapie der Uniklinik Halle (Saale) wird hierfür das ABC-System der Firma Elekta benutzt.

Universitätsklinik  und Poliklinik für Strahlentherapie

  Leitung:
  Prof. Dr. med. Dirk Vordermark
  Sekretariat:
  Frau Stephanie Fechner
  Telefon: 0345 557 4310

Anmeldung ambulanter Patienten:
  Telefon: 0345 557 4310
Belegungsmanagement:
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Postanschrift: 
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie
Ernst-Grube-Straße 40
06120 Halle (Saale)
e-Mail:

Strahlentherapie@uk-halle.de