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Beziehung zur Hebamme

Frauen möchten von nur einer Hebamme betreut werden, der sie vertrauen und die ihre persönlichen Lebensumstände kennt. Für Frauen ist es wichtig, die Hebamme erst einmal kennen zu lernen und zu schauen, ob sie gut zusammen passen. Eine vertrauensvolle Beziehung ist notwendig für die Hausbesuche und intimen Untersuchungen. Frauen schätzen dabei die Verschwiegenheit der Hebamme.

Außerdem wünschen sich Frauen, dass die Hebamme nicht nur unter der Geburt, sondern auch in der Schwangerschaft und im Wochenbett viel Zeit für sie hat. Wenn die Hebamme den Frauen Zeit lässt, trauen sie sich auch, „peinliche“ Fragen zu stellen.

Frauen fühlen sich bei Besuchen der Hebamme bei ihnen zu Hause entspannt und entlastet. Auch Frauen, die eigentlich keine Probleme haben, möchten von der Hebamme versorgt werden. Sie finden es gut, wenn die Hebamme sie an Ruhepausen erinnert und Familienangehörige mit einbezieht.

Die Hebamme soll viel Einfühlungsvermögen haben und die jeweilige Situation der Frauen genau wahrnehmen. Bei einer Fehl- oder Totgeburt brauchen die Frauen die Feinfühligkeit und das Mitgefühl der Hebamme. Hebammen sollten dabei immer sehr genau auf ihre Wortwahl achten. Wenn es Probleme unter der Geburt gab, kann die Hebamme helfen, die Situation zu verstehen und zu verarbeiten.

Frauen sehen die Hebamme als ihre Fürsprecherin. Sie erwarten, dass sich die Hebamme für sie und ihre Wünsche einsetzt – zum Beispiel unter der Geburt gegenüber dem Arzt / Ärztin.

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