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Madeleine Ritter-Herschbach

Leiterin der Angewandten Pflegeforschung und stellv. Leiterin der Stabsstelle Pflegeforschung

Master of Science (Gesundheits- und Pflegewissenschaften), Gesundheits- und Krankenpflegerin

E-Mail: madeleine.ritter-herschbach@uk-halle.de

Tel.: +49 (0)345 557-1348

Angewandte Pflegeforschung

Die Stelle für Angewandte Pflegeforschung dient der Etablierung einer Evidenz-basierten Pflegepraxis am UKH. 

Dazu gehören:

  • das Ableiten von Forschungsfragen aus Problemstellungen der Pflegepraxis, 
  • die kritische Bewertung von Studienergebnissen zur Implementierung in die Pflegepraxis durch Schulung von wissenschaftlichen Methoden (z.B. Journal Club),
  • laufende Aktualisierung interner Standards auf Grundlage externener Anforderungen wie Expertenstandards, Leitlinien und gesetzlichen Vorgaben,
  • die Antragstellung und Aquise von Forschungsprojekten,
  • die Planung und Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Versorgung am UKH.

Veröffentlichungen

Jahn P, Ritter-Herschbach M, Schmidt A. KOKpedia Studien: Die Anwendung von Anamorellin bei Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom und Kachexie (ROMANA I und II): Ergebnisse aus zwei randomisierten, doppelt verblindeten Phase-III-Studien.

"50–80 % aller Patienten mit einer Krebserkran­kung, v. a. bei Lungen- oder gastrointestinalen Tumoren im fortgeschrittenen Stadium, entwickeln eine Kachexie. Diese ist definiert mit einem Gewichtsverlust von mehr als 5 % des Kör­pergewichts in den letzten 6 Monaten und geht einher mit dem Verlust an Lean Body Mass (LBM), der sogenannten fettfreien Körpermasse (FFM). Anorexie hingegen bezeichnet Appetit­verlust und verringerte Nahrungsaufnahme. Die Auswirkungen durch den da­mit einhergehenden negativen Protein- und Energiehaushalt sind weitreichend: verringerte Lebensqualität, geringere Tole­ranz gegenüber Chemotherapie, körperliche Einschränkungen bis zu verringerter Lebenserwartung. Zudem stehen die Pati­enten unter großem Leidensdruck, in einem Teufelskreis aus Appetit-, Gewichtsverlust und den enttäuschten Erwartungen der Angehörigen, des Pflegepersonals bzw. der betreuenden Ärzte, der fortwährend zum körperlichen Abbau führt."

Jahn P, Ritter-Herschbach M, Blättermann G, Landenberger M. Kognitive Barrieren abbauen - Beratung hilft Krebspatienten, besser mit ihren Schmerzen umzugehen. Im Focus Onkologie 2016; 19(10)

"Patienten mit Tumorerkrankungen leiden besonders in fortgeschrittenen Krankheitsstadien häufig unter Schmerzen. In vielen Fällen können Medikamente die  Schmerzen effektiv lindern. Doch nicht selten lehnen die Betroffenen es ab, Analgetika
einzunehmen, etwa aus Sorge vor Nebenwirkungen. Im klinischen Alltag scheint die Zeit oft zu gering, um auf diese Sorgen einzugehen. Dabei können bereits wenige  Beratungsgespräche mit Pflegekräften dazu beitragen, Krebspatienten ihre Ängste zu  nehmen."

Ritter-Herschbach M, Jahn P, Schmidt HB. KOKpedia Studien: Symptomüberwachung mittels Patient-Reportes-Outcomes. Onkologische Pflege 2016, 3:71-72 

"Während der Therapie von fortgeschrittenen Krebserkrankungen kommt es häufig zu Nebenwirkungen und Symptomen, die unentdeckt bleiben. Ein vielversprechender Ansatz  in der Symptomkontrolle sind patient-reported outcomes (PRO). Patienten berichten mittels standardisierter Fragebögen selbst über ihre Beschwerden. Verschiedene  webbasierte Systeme können von Klinikern zum strukturierten Symptommanagement und zur Förderung der Kommunikation genutzt werden. Therapiebedingte Symptome führen zu ungeplanten Krankenhauseinweisungen, aber es ist ungeklärt, ob solche Besuche  durch ein verbessertes Symptom-Monitoring tatsächlich vermeidbar sind. Bei  fortgeschrittenen Krebserkrankungen gehen einige Symptome mit körperlichen  Einschränkungen oder auch einem reduzierten Überleben einher. Die Wirkung der PRO  auf die Behandlung ist bisher nicht bekannt."

Sekretariat

Sandy Brumme
Universitätsklinikum Halle
(Saale)
Ernst-Grube-Str. 40
0612 Halle (Saale)
Telefon: +49 345 557-2652
Telefax: +49 345 557-2541
E-Mail: zs-pflegedienst(at)uk-halle.de