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Clinician Scientist Programm

Durch das Hallesche Clinician Scientist Programm sollen klinische und grundlagenorientierte Forschung innerhalb der Facharztweiterbildung  gefördert werden.

Das Programm richtet sich an Weiterbildungsassistentinnen und –assistenten in der zweiten Hälfe der Facharztweiterbildung. Über einen Zeitraum von drei Jahren können bis zu 50% der Arbeitszeit in Wissenschaft und Forschung investiert werden. Die Stelle wird entsprechend dem vereinbarten Prozentsatz durch das Programm finanziert.

 

Voraussetzungen:

  • Weiterbildungsstand: zweite Hälfte der Facharztweiterbildung
  • überdurchschnittliches Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten
  • herausragende Promotionsleistung
  • Forschungsprojekt in einem der beiden Forschungsschwerpunkte der Medizinischen Fakultät (Molekularen Medizin der Signaltransduktion bzw. Epidemiologie und Pflegeforschung)
  • Zustimmung durch den/die Einrichtungsleiter/in inklusive Zusage der Finanzierung der klinischen Tätigkeit ( i.d.R. 50%)

Ablauf:

Nach erfolgreicher Bewerbung werden zur Sicherstellung, dass die Clinician Scientists zu maximal 51 % in der Krankneversorgung arbeiten in einer dreiseitigen Zielvereinbarung zwischen dem Prodekan für Nachwuchsförderung, den/die EinrichtungsleiterInnen und dem Clinician Scienstis die geplanten Zeiten für Klinik und Forschung im Lauf der dreijährigen Ausbildung vereinbart und Meilensteine schriftlich verankert.

Einmal pro Jahr muss ein schriftlicher Bericht an den Prodekan für Nachwuchsförderung zum Fortgang des Forschungsprojektes und der klinischen Ausbildung erstellt werden. Hierdurch wird ein angemessener Fortschritt sowohl im Forschungsprojekt als auch in der Facharztweiterbildung überprüft.

Das Programm bietet strukturierte Qualifikationsangebote zu translationalen und fachübergreifenden Themen, regelmäßige Treffen der Teilnehmer/innen mit Kliniker/innen und Wissenschaftler/innen. 

In zweimonatlichen Workshops wird der aktuelle Stand des Forschungsprojektes präsentiert und diskutiert.

Die Clinician Scientist nehmen zur Schaffung einer Kommunikationsplattform und Ausbau des Netzwerks aktiv am Doktorandinnen- und Doktorandenkongress sowie am Forschungstag der Universität teil.

Ziel:
Zum Ende des Förderzeitraums soll die Facharztweiterbildung entsprechend fortgeschritten sein. Zudem sollten die wesentlichen Leistungen zu einer Habilitation erbracht und die Daten zum Projekt erfolgreich publiziert worden sein.

Werden die Vorgaben des Programms nicht eingehalten, veranlasst der Prodekan für Nachwuchsförderung über das Dekanat die unverzügliche Streichung  der 0,5 VK-Stellenteile aus dem Sollbudget der Einrichtung.

 

 

Prodekan für Nachwuchsförderung

Univ.-Prof. Dr. med. 
Michael Bucher
 

Ansprechpartner:
Herr Marquardt

Tel.: 0345/557-3563
E-Mail: 
Prodekanat
_Nachwuchsförderung
 

Hausanschrift 

Universitätsklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin
Ernst-Grube-Str. 40
06120 Halle (Saale)