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Angeborene Hüftdysplasie / Hüftluxation

Von einer Hüftdysplasie spricht man, wenn die Pfanne des Hüftgelenkes mangelhaft ausgebildet ist.

Bei Vorliegen von Risikofaktoren wie Beckenendlage, einem Verwandten, der diese Erkrankung hat, zu wenig Fruchtwasser, einem Syndrom oder einer neurologischen Erkrankung beim Kind wird die Ultraschalluntersuchung der Hüftgelenke schon am 2.- 10. Lebenstag (U2) durchgeführt, bei allen anderen Kinder bei der U3 4. bis 6. Lebenswoche. Wir können die Ultraschalluntersuchung bei der U2/U3 bis zum 12. Lebensmonat durchführen. Schmerzen hat das Kind nicht.

Die Therapie hat die Verbesserung der Hüftkopfüberdachung zum Ziel. In der Regel kann das mit Hilfe von Schienen erfolgen. Nur bei schweren Fehlbildungen oder bei Luxationen sind ein Beckengips oder eine Operation notwendig.

 

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Perthes- Erkrankung

Wenn Kinder im 2.-10. Lebensjahr über Knie-, Leisten- oder Oberschenkelschmerzen klagen, muss eine Perthes- Erkrankung ausgeschlossen werden. Dieser Erkrankung beginnt mit dem Zusammenbruch des kindlichen Hüftkopfes. Die Ursache ist nicht geklärt. Eventuell spielen Durchblutungsstörungen des Hüftkopfes eine Rolle. Im Verlauf kommt es zum Wiederaufbau des Kopfes.

Die Diagnose wird nach der Untersuchung mit einer Röntgenuntersuchung gestellt.

Bei der Therapie ist es wichtig, während der Aufbauphase für eine ausrechende Überdachung des Hüftkopfes zu sorgen (Containment- Therapie).Das kann bei milden Fällen mit Krankengymnastik erreicht werden. In schwereren Fällen ist eine Operation zur notwendig.


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Hüftkopfabrutsch (Epiphyseolysis capitis femoris)

Klagen ältere Kinder (10. bis 17.Lebensjahr) über Knie-, Leisten- oder Oberschenkelschmerzen muss mit einer Röntgenuntersuchung ein Hüftkopfabrutsch ausgeschlossen werden. Beim Hüftkopfabrutsch (Epiphyseolysis capitis femoris) rutscht der gelenkseitige Anteil des Hüftkopfes (Epiphyse) wegen der Lockerung in seiner Wachstumsfuge vom Oberschenkelhals ab. Diese Erkrankung des Hüftgelenkes muss immer operiert werden, um ein weiteres Abrutschen zu verhindern. Die Veränderungen am Hüftgelenk, die Auswirkungen auf das Ausmaß einer Verschleißerkrankung des Hüftgelenkes haben können, sollen so gering wie möglich gehalten werden. Es wird dabei eine Stabilisierung der Epiphyse mit Schrauben oder Drähten durchgeführt. Bei einem höhergradigen Abrutsch ist die so genannte Umstellungsoperation am Knochen notwendig. Die Erkrankung tritt in >50% beiderseits auf, so dass immer eine prophylaktische Operation auf der „gesunden“ Seite erfolgt.


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Ausrenken der Kniescheibe (Patellaluxation)

Ein Ausrenken der Kniescheibe kann durch einen Unfall oder angeboren sein. Die Diagnose wird durch eine Röntgen- oder MRT- Untersuchung gestellt. Die Therapie ist von der Grunderkrankung abhängig.

 

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Knickfüße – physiologische, altersgemäße Knicksenkfüße

Häufig werden Kinder mit Einwärtsgang oder Knickfüßen von ihren Eltern in der kinderorthopädischen Sprechstunde vorgestellt. Bis zu einem Alter von 8 Jahren sind Knicksenkfüße als altersgemäß zu werten und verbessern sich mit dem weiteren Wachstum. Schmerzen haben die Kinder nicht. Durch eine gründliche Untersuchung und Fußdruckmessung können in aller Regel die Eltern der Kinder mit sogenannten physiologischen Knicksenkfüßen, bei denen keine Behandlung notwendig ist, beruhigt werden.

 

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Schmerzhafte Fußdeformitäten (Knick-, Hohl- Spitzfüße)

Klagen Kinder mit Fußfehlstellungen über Schmerzen, müssen krankhafte Veränderungen ausgeschlossen werden. Das können knöcherne oder bindegewebige Verbindungen zwischen den Fußwurzelknochen oder neurologische Erkrankungen sein. Abhängig von der festgestellten Diagnose muss individuelle die Therapie erfolgen.

 

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