Hallesches Promotionskolleg vergibt erstmals vier Stipendien

Studierende der Medizin und Zahnmedizin in Halle aufgepasst: Die Medizinische Fakultät vergibt wieder Promotionsstipendien für das Hallesche Promotionskolleg Medizin (HaPKoM). Erstmals stehen in der kommenden Förderperiode, die am 1. Oktober beginnt, sogar vier Stipendien zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juni 2017.

Voraussetzungen für die Bewerbung um ein Stipendium sind hervorragende Studienleistungen, das heißt mindestens die Note „gut“, sowie ein Promotionsthema in einem der beiden Schwerpunkte der Medizinischen Fakultät: Molekulare Medizin der Signaltransduktion oder Epidemiologie und Pflegeforschung.

Das Stipendium erfordert zudem eine zwölfmonatige Freistellung vom Studium. Dafür wird eine exzellente und strukturierte Betreuung geboten und erhalten die Stipendiaten im Zeitraum der Freistellung monatlich 650 Euro. Der Sinn: die „zeitgerechte Erstellung einer hochwertigen Promotionsarbeit“, heißt es dazu aus dem Prodekanat für Nachwuchsförderung.

Des Weiteren sind im Stipendium eine einmalige Projektpauschale von 2.000 Euro sowie bis zu 500 Euro für die aktive Teilnahme an wissenschaftlichen Fachtagungen enthalten.

Weitere Informationen sind im Prodekanat für Nachwuchsförderung erhältlich sowie unter folgendem Link: Promotionsstipendium

Medizinische Fakultät der Universität Halle stellt ihre Studiengänge beim „HIT 2017“ vor

Beratung beim HIT 2016 (Foto: Markus Scholz)

Die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) präsentiert sich am Sonnabend, 1. April, von 9 bis 15 Uhr mit verschiedenen Angeboten auf dem Hochschulinformationstag 2017 rund um den Universitätsplatz.

So werden die einzelnen Studiengänge in Vorträgen vorgestellt. Den Anfang macht Prof. Dr. Hans-Günter Schaller, der im Hörsaal XXII des Audimax den Studiengang Zahnmedizin vorstellt. Dieses Studium ist in Sachsen-Anhalt nur in Halle möglich und Prof. Schaller erklärt, warum es sich lohnt, Halle als Studienort bei der Stiftung für Hochschulzulassung anzugeben.

Um 11 Uhr schließt sich an gleicher Stelle der Vortrag von Prof. Dr. Oliver Thews an, der den Studiengang Medizin vorstellt. Um 14 Uhr Continue reading

Tumorforscher Martin S. Staege ist neuer Section Editor des Fachgebiets Onkologie der Fachzeitschrift „Medicine“

Martin S. Staege, Leiter des Forschungslabors der halleschen Universitäts- und Poliklinik Staege_snipfür Pädiatrie I (Kinder- und Jugendmedizin), ist für das Fachgebiet Onkologie zum Section Editor der Fachzeitschrift „Medicine“ ernannt worden.

Die Aufgabe des außerplanmäßigen Professors (apl. Prof.) der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist dabei beispielsweise, im Fall von widersprüchlichen Gutachten zu einem Paper im Rahmen des Peer-Review-Verfahrens aus fachlicher Sicht ein abschließendes Urteil zu fällen, ob diese wissenschaftliche Arbeit in der Zeitschrift veröffentlicht wird. Der Sektion Onkologie gehören laut eigenen Angaben der Zeitschrift „Medicine“ mehr als 50 Editoren an.

„Ich betrachte die Ernennung auch als Wertschätzung meiner eigenen Arbeit auf dem Gebiet der Krebsforschung sowie als Bestätigung der internationalen Sichtbarkeit des onkologischen Forschungsschwerpunktes der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg“, sagt apl. Prof. Staege.

Die seit 1922 erscheinende Zeitschrift des Verlages Wolters Kluwer veröffentlicht Artikel aus verschiedenen medizinischen Fachgebieten. Es erscheinen wöchentlich Originalarbeiten, für die eventuell zugrundeliegende Experimente mit höchsten technischen und ethischen Standards durchgeführt und die zuvor einem Peer-Review-Verfahren unterzogen wurden. „Medicine“ wird seit 2013 ausschließlich online und seit 2015 als sogenannte Open-Access-Publikation herausgegeben.

Endspurt für die Bewerbungsphase für das „Clinical-Scientist-Programm“

Drei Jahr der Facharztausbildung an der Unimedizin Halle (Saale) bereits absolviert, eine herausragende Promotion abgeliefert und überdurchschnittliches Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten? Dann sind zumindest schon einmal drei Bedingungen erfüllt, um sich für das Clinical-Scientist-Programm der Medizinischen der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zu bewerben. Bis zum 31. Januar 2017 ist das noch möglich!

Es stehen nach Auskunft des Prodekanats für Nachwuchsförderung zwei Stellen zur Verfügung.

Wichtig ist, dass ein Forschungsprojekt in einem der Schwerpunkte der Medizinischen Fakultät Halle bearbeitet wird, das heißt im Bereich Molekulare Medizin der Signaltransduktion oder Epidemiologie & Pflegeforschung, und auch, dass der Einrichtungsleiter zugestimmt hat sowie die Finanzierung des klinischen Anteils (50 Prozent) zugesagt ist.

Das Clinical-Scientist-Programm läuft über drei Jahre. Für diese Zeit werden die Zeiten für Klinik und Forschung vereinbart sowie Meilensteine schriftlich verankert. Geboten wird neben der eigenständigen Bearbeitung eines Forschungsprojekts eine strukturierte Ausbildung in Form von Vorlesungen, praktischen Kursen und Soft-Skill-Kursen.

Ziel des Programms ist die Förderung der klinischen und grundlagenorientierten Forschung innerhalb der Facharztausbildung, das Erbringen von wesentlichen Leistungen zu einer Habilitation sowie das erfolgreiche Publizieren von Projektdaten.

Weitere Informationen zum Clinical-Scientist-Programm gibt es im Internet beim Prodekanat für Nachwuchsförderung

„Frauen in der Wissenschaft“ – Wissenschaftlerin aus Halle nimmt an Podiumsdiskussion der Sächsischen Akademie der Wissenschaften teil

Wenn am Montag, 7. November 2016, ab 18 Uhr in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften in der Karl-Tauchnitz-Straße 1 in Leipzig darüber diskutiert wird, wie es Frauen in der Wissenschaft geht, ist auch eine hallesche Wissenschaftlerin Teil der Runde: Privatdozentin Dr. Ivonne Bazwinsky-Wutschke vom Institut für Anatomie und Zellbiologie der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

„Ich freue mich, dass ich als Teilnehmerin zu der Podiumsdiskussion eingeladen worden bin. Ich denke, ich kann in diesem Rahmen auch von meinen eigenen Erfahrungen berichten, die ich im Laufe meiner wissenschaftlichen Karriere gemacht habe“, sagt sie. Eines könne sie zumindest vorab schon sagen: Diese wäre nicht möglich gewesen, wenn sie im privaten, familiären Umfeld nicht so viel Unterstützung gehabt hätte.

PD Dr. Ivonne Bazwinsky-Wutschke ist als eines der ersten Mitglieder im Dezember 2015 in das neugegründete Junge Forum der Sächsischen Akademie der Wissenschaften aufgenommen worden.

Sächsische Akademie der Wissenschaften in der Karl-Tauchnitz-Straße in Leipzig' Foto: SAW/Dirk Brzoska

Sächsische Akademie der Wissenschaften in der Karl-Tauchnitz-Straße in Leipzig‘
Foto: SAW/Dirk Brzoska

An der Podiumsdiskussion nehmen neben PD Bazwinsky-Wutschke die sächsische Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange, Prof. Dr. Elke Lütjen-Drecoll (Universität Erlangen-Nürnberg; Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz) sowie Prof. Dr. Wolfgang Fleig vom Universitätsklinikum Leipzig teil. Moderiert wird die Veranstaltung von der Bremer Landesbeauftragten für Frauen, Ulrike Hauffe.

Prof. Lütjen-Drecoll war im Übrigen die Referentin zur ersten Erxleben-Lecture der Universitätsmedizin Halle (Saale) im vergangenen Jahr. Thema der sich anschließenden Podiumsdiskussion war auch hier: Frauen in der Wissenschaft.

Weitere Informationen zur Veranstaltung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften, inkl. Download-Möglichkeit des Informationsflyers unter: https://www.saw-leipzig.de/de/aktuelles/akademie-forum-frauen-in-der-wissenschaft

Startschuss für den ersten Jahrgang des neuen Studiengangs „Evidenzbasierte Pflege“

Auf dem Uni-Platz herrscht reges Treiben an diesem 4. Oktober 2016. Das Wintersemester 2016/2017 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beginnt und mit ihm der erste Jahrgang des neuen Studiengangs „Evidenzbasierte Pflege“ an der Medizinischen Fakultät. Der primärqualifizierende Studiengang ist in seiner Art einmalig in Deutschland, denn als Modellvorhaben ist die Befähigung zur  Übernahme heilkundlicher Tätigkeiten enthalten. Neben dem Bachelorabschluss erwerben die Studierenden zudem den Berufsabschluss als Gesundheits- und Krankenpfleger/in.

pk_sgpflege2

Ein Teil des ersten Jahrgangs des neuen Studiengangs „Evidenzbasierte Pflege“ an der Medizinischen Fakultät Halle (Saale) wird von Prof. Anke Steckelberg (untere Reihe links), AOK-Vertreter Peter Klas (2.v.l.), Dekan Prof. Michael Gekle (2.v.r.) und Pflegedirektorin Christiane Becker (untere Reihe rechts) begrüßt.
Foto: Michael Deutsch

Es gehe darum, die Versorgung zukunftssicher zu machen, sagte der Dekan Professor Dr. Michael Gekle bei der Pressekonferenz anlässlich der Begrüßung der ersten Studierenden des neuen Studiengangs. Das gehe mit Interprofessionalität einher, einem Verschwimmen beruflicher Grenzen im medizinischen Bereich. Mit den künftigen Absolventen werde die Lücke zwischen pflegerischem und ärztlichem Bereich geschlossen, so der Dekan. Continue reading

Hoher Bedarf an Gesundheitsförderung und Prävention an nicht-gymnasialen Schulformen: HBSC-Jugendstudie der WHO liegt in nun gedruckter Form vor

CoverHBSC-BuchDie Ergebnisse der aktuellsten Befragung im Rahmen der WHO-Jugendstudie „Health Behaviour in School-aged Children“ (HBSC) haben für einiges Aufsehen gesorgt. Nun liegt der Abschlussbericht in gedruckter Form im Beltz-Juventa-Verlag vor (ISBN: 978-3-7799-1991-9). Insbesondere an Mitarbeiter in der (Schul-) Sozialarbeit, Lehrer und politische Entscheidungsträger richtet sich die Publikation.

Die Leitung der Studie in Deutschland liegt bei Medizinsoziologe Prof. Dr. Matthias Richter von der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der auch einer der Herausgeber des Buches ist. Prof. Richter sowie die wissenschaftliche Mitarbeiterin Irene Moor verantworten im gedruckten Abschlussbericht das Kapitel zum Substanzkonsum, das heißt zu Alkohol, Tabak und Cannabis, von Jugendlichen.

„Dabei ist herausgekommen, dass der Konsum von regelmäßigem Alkohol und alkoholbedingten Rauscherfahrungen bei Jungen und Mädchen erfreulicherweise zurückgegangen ist“, sagt Prof. Richter. Beim Thema Tabakkonsum wurde festgestellt, dass Jungen zum einen weniger regelmäßig rauchen als Mädchen, aber auch insgesamt weniger als vor der letzten Befragung vor vier Jahren. Dafür trinken sie allerdings mehr Alkohol als Mädchen. Waren es vor vier Jahren noch 27,6 Prozent der 15-jährigen Jungen und 14,8 Prozent der gleichaltrigen Mädchen, die wöchentlich zu Alkohol griffen, sind es jetzt 19,4  beziehungsweise 8,3 Prozent. Im Gegensatz dazu stieg der Cannabiskonsum im Vergleich zur vorherigen Befragung unter Jugendlichen an. Continue reading

Molekularbiologische Kolloquien starten wieder in der Hollystraße

auch im Wintersemester 2015/16 gibt es im Institut für Physiologische Chemie (IPC) wieder „Molekularbiologische Kolloquien in der Hollystrasse“, informiert Prof. Dr. Guido Posern. Die englischsprachigen Vorträge hochrangiger eingeladener Wissenschaftler richten sich an alle, die in den Bereichen Medizin, Biochemie und Zellbiologie an den „Molecular Life Sciences“ interessiert sind.
In diesem Semester werden Athanassia Sotiropoulos aus Paris, Nikolaus Pfanner aus Freiburg und Sören Lienkamp aus Freiburg die neuesten Ergebnisse ihrer Forschung vorstellen. Die Vorträge finden immer donnerstags um 18 Uhr in der Hollystrasse 1 (Seminarraum 1. OG, ggf. Hörsaal) in Halle statt. Der erste Vortrag ist am 19. November. Die einzelnen Termine sind auf diesem Blog im Kalender hinterlegt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Weitere Informationen auch auf www.medizin.uni-halle.de/ipc